Mit seinem fünften Film gelang Andrej Tarkowskij ein ästhetisches Meisterwerk, das jenseits des tradierten Erzählkinos und gängiger Genrevorgaben anzusiedeln ist. Apokalyptische Stimmungen werden in eine Zukunft reflektiert, in der die Zivilisation die Natur vernichtet hat und die menschliche Seele angegriffen ist. Der Film beschreibt eine in symbolisch-ästhetischen Bildern verschlüsselt fotografierte Reise in die Tiefe der Erde und in die menschliche Innenwelt. Tarkowskij bebildert eine Wanderung in das Unbewusste des modernen Menschen. Andrej Tarkowskij war mit der ersten Fassung von »Stalker« so unzufrieden, dass er das komplette Filmmaterial verbrennen ließ und alles noch einmal drehte. Ein Exzess, den sich sicher nur ein Regisseur, dessen Filme eine solche profitable internationale Reputation besaßen, erlauben konnte.
(Quelle: ICESTORM Entertainment GmbH)
Produktion
1981
Formate
2D
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